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Seminar Zielpunkttraining

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Beschreibung

  • Sie erwerben die theoretischen Grundlagen:
    • Was ist asoziale Gewalt und wie unterscheidet sie sich von sozialer Aggression?
    • Wie erkennen Sie asoziale Gewalt und wie funktioniert sie?
    • Wie kann sinnvoller Selbstschutz aussehen und in welchem Verhältnis steht er zu Selbstverteidigung?
    • Wie lässt sich solcher Selbstschutz am zielführendsten trainieren und warum?
    • Wie ist die Rechtslage bzgl. Notwehr?
  • Sie lernen die Zielpunkte des menschlichen Körpers, durch deren Verletzung Angreifer effektiv gestoppt werden können
  • Sie trainieren den kraft- und positionsunabhängigen Einsatz des eigenen Körpers zu diesem Zweck
  • Sie kombinieren Angriffe auf mehrere Zielpunkte im Rahmen des freien Trainings
  • Selbstschutz gegen Angriffe mit Stich-, Hieb- und Schusswaffen
  • Selbstschutz gegen mehrere Angreifer
  • Befreien aus Würge- und Haltegriffen
  • Abwendung von Vergewaltigungsszenarien

Ohne Risiko buchen

  • 100 % Geld-Zurück-Garantie (mehr dazu)
  • Kostenlos stornierbar bis 4 Wochen vor Beginn des gebuchten Seminars (mehr dazu)

Details zum Ablauf

  • Um eine optimale persönliche Betreuung zu gewährleisten, finden unsere Seminare in Kleingruppen mit maximal 16 Teilnehmern statt.
  • Jedes Seminar findet an zwei aufeinander folgenden Tagen statt und dauert jeweils von 9 Uhr bis circa 18 Uhr.
  • Spezielle Trainingskleidung oder sonstige Ausrüstung ist nicht erforderlich.

Teilnahmevoraussetzungen

48 Bewertungen für Seminar Zielpunkttraining

  1. Johannes

    Das Zielpunkttraining ist ein sehr interessantes Seminar mit einer ganz anderen Herangehendsweise als Kampfsportarten. Der sportliche Aspekt wird komplett ausgelassen (auch wenn man vielleicht am nächsten Tag doch ein wenig die Muskeln spürt), und es geht rein um die gezielte Ausübung von Gewalt um sich aus Extremsituationen zu retten. Ich vor dem Seminar etwas skeptisch, bin aber im Laufe des zweitägigen Seminars immer mehr davon überzeugt gewesen, dass dies der bessere Weg zur Verteidigung in Extremsituationen ist.

  2. Lili R.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich nach nur einem Wochenende aus diesem Training mit dem Gefühl gehen kann, dass ich weiß, was zu tun ist, wenn mir jemand von hinten eine Waffe an den Rücken hält. Das verändert natürlich die Selbstwahrnehmung entscheidend. Während des Wochenendes hat sich auch die Wahrnehmung meiner Umgebung verändert: Ich habe zum Schluss nurmehr mögliche „Zielpunkte“ für Verletzungen bei den anderen gesehen und hatte auch den Eindruck, dass ich weiß, wie ich mit meinem bloßen Körper die trainierten Bewegungen entsprechend ausführen kann. Wir haben im Kurs besprochen, dass man alle anderen Lösungen der Anwendung von Gewalt vorzieht (wie sich ausrauben lassen, davonlaufen…), da man nie sicher sein kann, dass das gut ausgeht, aber wenn es nicht anders geht und alles auf dem Spiel steht, glaube ich jetzt zu wissen, was ich zu tun habe. Sehr wichtig und einprägsam war für mich die Übung, wie ich im Liegen jemanden abwerfe, der auf mir drauf sitzt und meine Hände festhält. Ich habe mir den größten und schwersten Mann im Kurs ausgesucht und das erfolgreich gelernt – und zwar nicht in Zeitlupe wie die anderen Übungen, sondern in Echtzeit, also ohne jeglichen Zweifel an der Durchführbarkeit. Natürlich haben wir auch gelernt, nie in diese Position zu gelangen, aber sollte ich mal in dieser Lage z.B. das Bewusstsein wiedererlangen, wüsste ich nun, was zu tun wäre.

  3. Matthias Wallner

    Ich bin grundsätzlich eine Person, die versucht, Konflikten so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Glücklicherweise bin ich daher bis jetzt in meinem Leben erst ein einziges mal in eine brenzlige Situation geraten. In dieser Situation hätte ich jedoch gerne gewusst, wie ich mich verteidigen kann. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, am „Zielpunkttraining“ teilzunehmen. Ich war immer etwas skeptisch gegenüber jeglicher Art von Selbstverteidigungskursen, da die gelernten Inhalte (z.B. Griffe) meiner Meinung nach in der Realität für eine Person ohne regelmäßige Übung nicht anwendbar sind. Zielpunkttraining ist jedoch eine andere Art von Selbstverteidigung. Auf komplexe Bewegungsmuster wird verzichtet, es wird gelernt, wie man seinen eigenen Körper gezielt als Waffe gegenüber einer gewaltbereiten Person einsetzen kann. Natürlich werde ich auch in Zukunft versuchen, Konflikte zu vermeiden. Falls ich jedoch in eine Gewaltsituation gerate, weiß ich nun, wie ich mich effektiv wehren kann.

  4. Anna D.

    Ich fand das Seminar sehr gut und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich bin sehr froh, dass ich gelernt habe, dass auch überlegen scheinende Gewalttätige nur mit Wasser kochen. Dass ich dieselben Chancen habe wie mein Gegenüber. Dass ich zerbrechlich bin, genau wie auch mein Gegenüber. Dass ich mich nicht schon vorher wie ein Opfer fühlen muss, dass ich handeln kann. Und dass Opfer und Täter eben ganz nahe beieinander liegen.

  5. Monika K.

    Bisher hatte ich Glück, vermittelnde Worte oder barsches Wegweisen – eines davon funktionierte in Situationen, wo jemand mich bedrängte. Immer war mir klar – das reicht nicht immer, und ich hatte keine Idee, wie es weitergehen kann, wenn mal eine Situation damit nicht zu lösen ist. Jetzt – mit dem Zielpunkttraining – weiß ich, was ich dann tun kann. Ich habe zu lang im Risikomanagement gearbeitet, um mit weniger zufrieden sein zu können.

  6. Thomas S.

    Das Zielpunkttraining stellt eine effektive Methode dar, um sich in scheinbar ausweglosen Situationen, in die man hoffentlich nie kommt, wirksam selbst zu schützen. Die Methoden, die man lernt sind nicht „schön“ oder „sportlich“ sondern einzig ein effektives Werkzeug der Notwehr in Ausnahmesituationen. Das setzt auch eine gewisse psychosoziale Reife der Teilnehmer voraus, denn wie jedes Werkzeug kann auch dieses missbraucht werden.Wenn das berücksichtigt wird, dann kann das Training helfen, Leben zu retten. Jens vermittelt das Wissen auf sachliche, überlegte und kompetente Art und Weise. Insgesamt zwei gut investierte Tage.

  7. Michaela S.

    Einer von vielen Vorteilen von Zielpunkttraining ist, dass es auch für absolut unsportliche Leute geeignet ist, denn jede und jeder kann ungeachtet der eigenen körperlichen Konstitution plötzlich extremer Gewalt ausgesetzt sein. Ich selbst habe schon einige “Selbstverteidigungssportarten” probiert bzw. teilweise auch jahrelang trainiert. Als ich von Jens‘ Selbstschutztraining hörte, war ich gleichzeitig neugierig und auch skeptisch. Nach der Teilnahme bin ich jedoch überzeugt, dass es tatsächlich das effektivste Selbstschutztraining ist, das ich je besucht habe. Jens demonstrierte sehr anschaulich, welche Möglichkeiten jeder hat um in einer extremen Gewaltsituation nicht als Opfer auf der Strecke zu bleiben, denn auch “übergroße” und bewaffnete AngreiferInnen haben Zielpunkte. Diese Zielpunkte zu kennen und zu wissen, wie der eigene Körper zum Selbstschutz eingesetzt werden kann, hat meine Selbstwahrnehmung und auch die meiner Umgebung verändert. Das “Silent-Training”, also das stille und bewusste Ausführen der Übungen, an die man zuvor immer mit sehr präzisen und ausführlichen Erklärungen herangeführt wird, war anfangs ein wenig irritierend. Dennoch halte ich das im Nachhinein für einen ganz essentiellen Teil des Trainings, der dafür sorgt, dass man das Erlernte schnell und richtig “abspeichern” kann. Absolut empfehlenswert!

  8. Birk Ruhsam

    Sehr empfehlenswert, wenn man sich vor vor extremen Gewaltsituationen schützen möchte. Das Prinzip ist einfach aber effektiv. Jens führt kompetent und auf Augenhöhe durch das Training. Lohnt sich auf jeden Fall!

  9. Niklaas M.

    Für mich war es der erste Selbstschutzkurs. Von dem von mir Erwarteten setzte sich das Zielpunkttraining durch zweierlei ab, erstens lernt man keine Techniken, sondern (physikalische) Prinzipien und zweitens konfrontiert der Kurs einen ganz grundsätzlich mit dem Problem der Gewalt und setzt dadurch auch einen mentalen Prozess in Gang. Der Wochenendkurs ist systematisch und anschaulich aufgebaut und dadurch sehr gut verständlich. Die gelehrten Prinzipien werden immer wieder ganz langsam trainiert, korrigiert und durch weitere praktische Aspekte angereichert. Da es sich aber immer um die Anwendung der wenigen, gleichen Prinzipien handelt, verlor ich nie den Überblick. Selbst wenn man keine Kampfsport- oder Selbstverteidigungserfahrung hat und auch nicht übermäßig fit ist, kann man die erlernten Prinzipien schnell selbstständig anwenden. Gerahmt und unterbrochen wurden die praktischen Sessions immer wieder durch kurze Referate zu psychologischen, kriminalistischen und rechtlichen Fragen. Ein rundum gelungenes Paket.

  10. Pauline Arndt

    Wer wissen möchte, wie man sich in drastischen Gewaltsituationen am besten schützt bzw. wie man dem Gegner effektiv schadet, dem kann ich das Seminar nur empfehlen. Die einfachen Prinzipien und die jeweiligen Angriffe werden einprägsam vermittelt. Man lernt diejenigen Körperstellen des Menschen kennen und zu attackieren, die leicht zu verletzen sind (Zielpunkte). Wohl geschlechtsspezifisch bedingt hat mich besonders beeindruckt, wie leicht es ist, sich aus diversen Griffen zu befreien: etwa wenn man auf dem Boden liegt und der Gegner auf einem sitzend würgt oder die Arme fixiert. Anstatt beim Klammergriff oder der Umklammerung von hinten die Arme ruckartig in die Höhe zu bewegen, wie man es entsprechend oder ähnlich aus diversen Kampfsportarten kennt, führt die hier gelernte Methode nicht nur zur Befreiung, sondern gleichzeitig auch zur Verletzung des Gegners. So ist die Wahrscheinlichkeit eines sofortigen Gegenangriffs deutlich minimiert. Das hat mich überzeugt. Mit dem Training fühle ich mich deutlich sicherer, weil ich meine, das ein und andere Gelernte immer wieder abrufen zu können. Meinen besten Dank dafür.

  11. Nils Johann

    Ziel des Seminars ist der einfache und gleichzeitig effiziente Umgang mit asozialer Gewalt, also der Form der Gewalt, die sich auch mittels Kommunikation nicht vermeiden lässt. Als Methode, sich solcher Gewalt zu erwehren, setzt das Zielpunkttraining dabei nicht auf den Showeffekt spektakulärer Kampftechniken. Stattdessen vermittelte Jens mir und den anderen Teilnehmern, wie wir einen Angreifer ruhig ausschalten, indem wir seine besonders leicht zu verletzenden Körperteile (Zielpunkte) mit einfachen aber wirkungsvollen Bewegungen attackieren.

    Das Training war für mich dabei verständlich aufgebaut und sehr nachhaltig, da sich mir zum einen durch die ruhigen aber stetigen Wiederholungen die entsprechenden Prinzipien schnell einprägten und ich im Training rasch routinierter wurde, und zum anderen durch Exkursionen, gerade auch in die Vorgehensweise eventueller gewalttätiger Angreifer, ein psychisches Lernen einsetzte. Am zweiten Tag konnten wir uns daher bereits dem Umgang mit bewaffneten oder mehreren Angreifern widmen und dabei feststellen, dass sich auch diese Situationen mit den am ersten Tag erlernten Methoden des Zielpunkttrainings bewältigen lassen.

    Dabei setzt das Zielpunkttraining keinerlei Vorkenntnisse und noch nicht einmal eine besondere Fitness der Teilnehmer voraus. Für Menschen, die nicht auf Showeffekte setzen, sondern sich einfach nur gegen Situationen extremer Gewalt wappnen wollen, ist das Zielpunkttraining genau das Richtige.

  12. Anna Strommenger

    Was lässt sich tun, wenn man selbst zum Objekt asozialer Gewalt zu werden droht? Diese Frage hätte ich vor dem Seminar mit Jens nicht beantworten können und auch nicht gedacht, dass ich in nur zwei Tagen eine einfache und von jedem anwendbare Antwort gefunden haben würde. Sukzessive lernten wir die verschiedenen Zielpunkte, d.h. die besonders sensiblen Stellen des menschlichen Körpers kennen, deren Verletzung bei Gefährdung der eigenen Person besonders erfolgsversprechend ist. Geprägt war die Heranführung an das Konzept der Zielpunkte von zahlreichen praktischen Übungseinheiten, in denen wir auf teilweise sehr unterschiedliche Bedrohungssituationen zu reagieren lernten. Diese machten neben der theoretischen Auseinandersetzung mit Fragen von Gewalt den Kern des Seminars aus.

    Immer gut verständlich und klar gegliedert, leitete Jens die Seminarteilnehmer durch das Wochenende, das von einer konzentrierten Übungsatmosphäre geprägt war, an die sich die Gruppe schnell gewöhnte. Mit der Erfahrung, dass auch gravierende Gewaltsituationen nicht aussichtslos sind, sondern sich bei entsprechender Kenntnis bewältigen lassen, ging in meinem Fall auch ein mentaler Veränderungsprozess sowie ein zunehmendes Sicherheitsgefühl einher. Dass man sich trotz Zielpunktkenntnissen bedrohlichen Situationen nach Möglichkeit entziehen sollte, verdeutlichte Jens noch einmal in seiner anschließenden Zusammenfassung. Nicht nur deswegen hat das Wochenende bei mir zahlreiche Überlegungen angestoßen, mit denen sich auseinandergesetzt zu haben im Zweifelsfall lebensrettend sein könnte. Auch wenn die Konfrontation mit asozialer Gewalt hoffentlich ausbleibt, kann ich das Seminar uneingeschränkt weiterempfehlen.

  13. Florina B.

    Wäre ich vor dem Seminar in eine lebensbedrohliche Gewaltsituation geraten, hätte ich vermutlich ziellos und wenig effektiv um mich geschlagen und einzig und allein auf einen Glückstreffer setzen können. Nach diesen zwei Tagen weiß ich nun wo ich den Täter treffen muss und wie ich meinen Körper einsetzen kann, um ihn außer Gefecht zu setzen. Das Umdenken von Verlieren zu Gewinnerposition hat nicht nur meinen Blickwinkel geändert, sondern mich auch selbstbewusster werden lassen. Selbstverteidigung mal ganz anders, aber im Nachhinein betrachtet der einzig logische Weg so sicher wie möglich aus der Situation heraus zu kommen.

  14. Frank R.

    Die meisten Opfer von asozialer Gewalt können nach dem Überfall kein Seminar mehr besuchen. Die meisten von den wenigen, die überleben, führen nachfolgend ein Leben in Angst und Depression und fallen in traumatische Zustände, wenn sie mit dem Thema Gewalt konfrontiert werden. Da man als überlebendes Opfer meistens gar keinen Fehler entdecken kann, an dem man arbeiten kann, bleibt den meisten nur die Strategie der Verdrängung (oftmals psychotherapeutisch unterstützt). Wenn es gut läuft, verbleibt eine klaffende Wunde im Unterbewusstsein mit der es sich mehr schlecht als recht, auf jeden Fall aber nie wieder angstfrei leben lässt.

    Ich selbst war Opfer von asozialer Gewalt und bin sehr dankbar für das Glück, trotzdem wieder Seminare besuchen zu können. Auch ich habe Ängste, Depressionen und traumatische Zustände durchlebt, habe mich aber immer wieder den unfreiwilligen, zugrundeliegenden Erfahrungen der asozialen Gewalt gestellt. Auch ich konnte keinen eigenen Fehler in der Situation des Überfalls ausmachen. Sich damit zu trösten, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer von asozialer Gewalt zu werden, sehr gering ist, funktioniert nicht mehr, wenn man es selbst erlebt hat. (Laut dem für meinen Fall zuständigen Kriminalhauptkommissar hat die Anzahl der Fälle von asozialer Gewalt in den letzten Jahren stark zugenommen, Tendenz weiterhin steigend). Mir wurde relativ schnell klar, dass ich eine Strategie brauche, mittels der ich in einer ähnlichen Situation nicht zum Opfer werde und womit ich meine Ängste verlieren und die klaffende Wunde im Unterbewusstsein langsam schließen kann.

    Und, was soll ich sagen?!… Ich habe genau das passende Seminar gefunden, dass mir die einzig funktionierende Strategie an die Hand (und den Fuß) gegeben hat, die in einer Überfallsituation hilft, nicht zum Opfer zu werden! Ja, der Inhalt des Seminars ist harter Tobak, aber als ehemaliges Opfer und Nie-wieder-Opfer kann ich bestätigen: Das ist leider absolute Realität.

    Das Seminar hat meine sehr anspruchsvollen Erwartungen nicht nur voll erfüllt, sondern weit übertroffen! Meine Eindrücke und diese Bewertung sind noch frisch (das Seminar war letztes Wochenende) aber ich denke, dass ich mit den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen des Seminars meine psychischen Verletzungen heilen und ein sogar noch angstfreieres Leben als vor dem Überfall führen kann. Jens, nochmals vielen, vielen Dank dafür! Ich werde auf jeden Fall am Zielpunkttraining dranbleiben…

  15. Petra Petermann

    Noch nie habe ich es vermieden alleine, auch nachts nicht, unterwegs zu sein. Meine Einstellung: mit einer nicht provozierenden und defensiven Haltung wird mir schon nichts passieren. Und falls jemand etwas Schreckliches vorhat, habe ich eh keine Chance. Über die Unterschiede von sozialer und asozialer Gewalt habe ich mir schon gar keine Gedanken gemacht. Bis zu dem Seminar war mir nicht klar, dass ich mit dieser Haltung bereits meine Verlierer-Position eingenommen hatte.

    Dann ist das passiert, was jeder denkt und sagt: so etwas gibt es nicht, das passiert nicht, schon gar nicht ohne Grund und eigenes Zutun. Mein Freund wurde grundlos von asozialen Menschen zusammengeschlagen – und getreten und das fast vor seiner Haustür. Nur durch großes Glück und seine Reaktion konnte er aufstehen, wegrennen und hat überlebt. Trotzdem hat etwas in mir immer wieder versucht, zu verdrängen was für eine krasse asoziale Gewalt stattgefunden hat und es solche Menschen tatsächlich gibt. Dann habe ich mich entschieden, meinen Freund zu diesem Seminar zu begleiten und mich auch dem krassen Thema zu stellen, anstatt es zu verdrängen.

    Die genau passende Art und Weise von Trainer Jens und die Übungen im Seminar haben mir geholfen mich zu überwinden und zu zwingen, mir Situationen asozialer Gewalt vor Augen zu führen, in denen es dann nur noch die Frage gibt: „Wer nimmt hier sein Leben mit nach Hause?“ Mit dem Training habe ich verstanden und erfahren, dass ich über die Zielpunkte tatsächlich eine Chance habe, mein Leben zu schützen und dabei Körpergröße und -gewicht keine Rolle spielen. Mit dieser Erkenntnis hat sich auch meine Haltung verändert. Jetzt bin ich nicht mehr als der naive Verlierer, sondern mit der Gewinnerhaltung unterwegs. Eine große Bereicherung für jeden, der den Mut hat, sich dem Thema asozialer Gewalt zu Stellen und die Chance hat an dem Seminar bei Jens teilzunehmen!

  16. Oliver Heinemann

    Unglaublich lehrreiches und schnell verständliches Seminar, dessen Inhalte jeder unabhängig von der eigenen Statur und Kraft einsetzen kann. Jens Misera stellt dabei immer ausdrücklich den Unterschied zwischen sozialer und asozialer Gewalt dar und das in Situationen sozialer Gewalt eine Konfrontation immer gemieden werden kann und auch sollte.

    Durch das langsame Ausführen der Übungen ist wirklich jeder in der Lage dem Seminar zu folgen und die vermittelten Inhalte zu verstehen und umzusetzen. Dabei wird immer wieder deutlich, wie intensiv Jens Misera sich mit der Thematik auseinander gesetzt hat und wie konsistent er jegliche Fragen ohne Wiedersprüche zur „Philosophie“ beantwortet. Ich kann dieses Seminar nur jedem ans Herz legen, der für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall mit einem gut gefülltem Werkzeugkasten gerüstet sein möchte.

  17. Anita G.

    Die Entscheidung, das Zielpunkttraining-Seminar zu besuchen, war goldrichtig. Ich war den üblichen Selbstverteidigungstrainings gegenüber immer sehr skeptisch, konnte mir nicht vorstellen, dass ich in einer unerwarteten Notsituation das Gelernte umsetzen könnte. Bei Zielpunkttraining ist das anders- die hier gelernten Methoden, den Gegner schnell und vor allem effektiv handlungsunfähig zu machen, sind immer abrufbar. Durch die freien Trainings in Zeitlupe und die ständige Wiederholung des Gelernten werden die Bewegungen langfristig abgespeichert. Ich konnte mir vor dem Training nicht vorstellen, wie ich mich aus Umklammerungen befreien, mich gegen einen bewaffneten Gegner wehren könnte oder wie ich mich verhalten sollte, wenn ich mehreren, auch bewaffneten Gegnern, gegenüber stehe. Jetzt weiß ich es. Herzlichen Dank an Jens und seinen Partner Patrick, die dieses Seminar perfekt, interessant und vor allem effektiv führen. Ich kann dieses Seminar jeder Person zwischen 18 und 80 nur wärmstens empfehlen!

  18. Wilfried G.

    Das 2 tägige Training ist sehr gut organisiert. Viele Praxiseinheiten ermöglichen einen raschen Lernfortschritt und hohe Effizienz beim Einsatz und der Umsetzung des Gelernten. Jens macht das ganz toll mit vielen freien Trainings, alles in „Slow motion“ zum Perfektionieren seiner Bewegungsabläufe. Es werden einem Tools und Bewegungsabläufe mitgegeben an die man nicht gedacht hätte und man verinnerlicht diese in den 2 Tagen äußerst schnell und tief.

    Ich habe keine Angst mehr vor bewaffneten oder mehr als 2 Gegner mit asozialem Verhalten. Man weiß nach dem Training genau, was im äußersten Notfall zu tun ist, um einen Aggressor/en so rasch wie möglich und mit hoher Effizienz auch ohne Waffe ausser Gefecht zu setzen. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen und hoffe dennoch mein heute Erlerntes niemals einsetzen zu müssen!!! Das Training ist ideal für alle Altersgruppen, Mann und Frau, jung und alt. Sehr empfehlenswert!!!

  19. Beate R.

    Zwei intensive, aber perfekte Trainingstage. Großartig in der Organisation – nicht zu viel Theorie aber das Wesentliche am Beginn! Ausreichend Pausen – keine Leerläufe. Gut finde ich, dass nicht früher Schluss gemacht wird, auch wenn die Teilnehmer schon müde sind – die Realität nicht auch keine Rücksicht auf unsere Verfassung. Wie intensiv das Training tatsächlich war, habe ich erst in den Folgetagen gespürt…

  20. Ana L.

    Das Zielpunkttraining bei Jens kann ich jeder/jedem empfehlen, da man innerhalb kürzester Zeit merkt, dass es durch gezielte Übungen möglich ist, eine Notsituation für sich zu entscheiden. Der Umgang mit dem Thema Gewalt ist sehr realitätsnah und meiner Meinung nach ist auch deshalb dieses Training so effektiv. Jens und Patrick sind kompetent und liebenswert und das macht das ganze – trotz schwierigem Thema – auch noch zu einem sehr angenehmen Erlebnis.

  21. Christian H.

    Ein sehr lehrreiches Wochenende, das jedem Teilnehmer im Ernstfall helfen kann, sein Leben zu retten, wenn es hart auf hart kommen sollte.

  22. Lothar Berger (Polizeibeamter, Deutschland)

    Wenn im Märchen der böse Wolf mal wieder das arme Rotkäppchen frisst, ist das Entsetzen darüber meist groß. Dabei arbeitet der Wolf einfach seine „To-Do-Liste“ ab. Zunächst scheint er ganz freundlich und Rotkäppchen der Gefahr zu entkommen, doch dann gibt es kein Erbarmen. Betrachten wir das Problem aus heutiger Sicht, so stellen wir fest, dass Rotkäppchen völlig arglos war. Sie wusste nichts über böse Wölfe, außer dass es sie gibt. Sie hatte keine Ahnung wie sie auftreten und handeln. Sie konnte sich gar nicht vorstellen, dass außerhalb ihrer kleinen, überschaubaren Welt ganz andere Gesetze gelten und sie je in eine solche Situation käme. Sie verfügte über keinerlei Handlungsoptionen dafür und wurde so zum idealen Opfer.

    Jens Misera, der Veranstalter des Zielpunkttrainings stellt dann auch gleich zu Beginn klar, dass die Rollen „Opfer“ und „Täter, sprich Sieger und Verlierer von asozialer Gewalt, am Anfang vergeben werden und sich in der Regel nicht mehr ändern. Wenn ich mich angesichts asozialer Gewalt also nicht entscheide oder entscheiden kann, selbst Täter zu werden und den Angreifer als Opfer zu betrachten, werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit als „zweiter Sieger“ aus der Auseinandersetzung hervor gehen und das heißt tot oder zumindest schwer verletzt sein. Im Angesicht des Wolfes – sei selbst Wolf! Sei Jäger statt Gejagter! Sind das nicht unerhörte Botschaften für friedliebende Menschen? Ja das sind sie, doch sie ermöglichen im Fall das Falles das eigene Überleben zumindest mit einiger Wahrscheinlichkeit.

    Zielpunkttraining ist eben keine Selbstverteidigung, es ist aggressiv, es ist „böse“; man lernt einen menschlichen Körper zu zerstören um dem eigenen das Überleben zu sichern. Wer das nicht lernen will, geht nicht hin. Wer den Ansatz aber versteht, für den eröffnet Jens Misera mit seiner Veranstaltung ein meines Wissens einmaliges Erfahrungs- und Trainingsfeld. Ich habe zwei Tage im Januar in Berlin bei ihm und mit ihm gelernt und trainiert. Man merkt ihm seine reichhaltige Erfahrung an. Ruhig, umsichtig, zugewandt und der Ernsthaftigkeit des Themas angemessen erweiterte er meinen Horizont und meine Fähigkeiten im Umgang mit asozialer Gewalt. Die Übungen werden gut erklärt und auch demonstriert. Geübt wird mit großer Disziplin und Vorsicht. Alles geschieht förmlich in Zeitlupe. Das verhindert Verletzungen und ermöglicht genaue Bewegungen. Man braucht dafür keine besonderen körperlichen Fähigkeiten. Kleine und zierliche Frauen waren im Training genauso erfolgreich wie die älteren Semester oder Menschen mit „kräftigerer Statur“. Das liegt am Prinzip des Täters: Er will verletzen ohne zu groß zu kämpfen und optimiert dazu die Bewegungsabläufe. Einfach wie effizient. Das kann körperlich jede/r lernen. Die Schwierigkeit besteht darin, mental dazu bereit zu sein.

    Mich haben die zwei Tage in Berlin sehr beeindruckt und mir viel Neues vermittelt. Dabei ging es mir gar nicht so sehr darum, in Konfliktsituationen neben verbaler Einflussnahme und Flucht nun eine weitere Handlungsoption zu haben sondern mich selbst und meine Vorstellungen von asozialer Gewalt zu hinterfragen und neu zu definieren. Ein hoch aktuelles Thema.

    Die Veranstaltung war gut organisiert, der Raum ansprechend und die Teilnehmer sehr gemischt, was ich als bereichernd empfand. Jens Misera ist ein kluger und umsichtiger Trainer, er kann gut erklären und motivieren. Den Preis empfand ich im Nachhinein, verglichen mit der Leistung, die er erbringt, als äußert fair, zumal meines Wissens nichts Vergleichbares sonst angeboten wird. Klar, wer Wellness, Spaß und Bestätigung seiner Vorurteile sucht, für den ist das nichts. Er würde dort auch nur stören. Sehr empfehlenswert ist das Seminar hingegen für Menschen, die neue Wege beschreiten und sich besser kennen lernen wollen und die Bereitschaft mitbringen, selbst Verantwortung für sich zu übernehmen.

  23. Christoph Koller

    Mich hat das Zielpunkttraining sehr beeindruckt.

    Einerseits wird man anschaulich mit der hässlichen Realität von Gewalt konfrontiert und man realisiert, dass man Gleiches nur mit Gleichem erwidern kann.

    Andererseits führt das hochkonzentrierte Trainingsumfeld dazu, dass man innerhalb dieser 2 Tage dazu übergeht, den oder die(!) Gegner als Anhäufung von Zielpunkten zu betrachten und alles andere auszublenden.

    Beide Aspekte liefern – was hoffentlich nie bewiesen werden muss – im Ernstfall einen Vorgehensplan, der weder mühsam langwierig einstudiert werden muss, noch gänzlich vergessen werden kann.

  24. Hermann Middeke

    Es wäre leichtsinnig und wenig professionell, durch die Welt zu gehen und zu hoffen, dass alles immer gut ausgeht – obwohl es ja meistens dabei bleibt. Aber ich denke: Ich sollte vorbereitet sein.

    Also gibt es ein Training. Das heißt: Arbeiten. Mit dem Ziel: Oberhand in Situationen gewinnen, in denen der normale Mensch aufgibt, weil er von vornherein denkt: „Völlig aussichtslos“. Und nach dem Training ist dann das Gefühl: „Soooo ganz aussichtslos ist das ja gar nicht.“

    Wir haben gelernt, selber aktiv zu werden und die Initiative zu ergreifen. Es geht darum, den Gegner ausschalten. Und so zu gewinnen. Ohne Emotionen und mit einem Satz an gelernten „Werkzeugen“. Das ist gut. Und wenn es auch brutal ist: Der Angreifer ist das erst recht. Und es wird ja hoffentlich auch nie nötig sein, das einzusetzen, was wir gelernt haben. Schließlich sind wir (fast alle) friedlich und konstruktiv oder kooperativ.

    Für mich überraschend kommt hinzu: Ich sehe jetzt manche Dinge anders. Verstehe noch gar nicht, wie oder warum… Jedenfalls sehe ich nicht mehr desinteressiert weg, wenn im Fernsehen oder in Filmen geschlagen oder gekämpft wird, sondern ich versuche neugierig zu erfahren, was die da gerade machen und vor allem wie sie es machen. Und wenn dieses Training nur meine Denkart justiert hat, dann glaube ich schon, dass es gut war. Ich bin offenbar wacher geworden. Und bin dankbar dafür.

  25. Dr. Gert Ahrer

    Ich bin noch im Bann des tollen Wochenendes zum Thema „functional self protection“. Es sind die besten 15 Stunden, die es dzt. auf dem Markt gibt (ich habe hier schon Einiges gemacht und kann daher vergleichen) – effizient, abwechslungsreich und vor allem auf die Person und den Gegner zugeschnitten. Keine unnötigen Girlanden sondern pädagogisch gut durchdachte und höchst professionelle Vorbereitung auf Gewalt aller Art.

    Keine Frau ist nachher mehr einer Vergewaltigung ausgeliefert, selbst wenn ein 100 kg Mann schon auf ihr sitzt. Jeder der Teilnehmer von 18 bis 70 trainierte solange er konnte – ergebnisorientiert und mit einer Mischung von Hirn und Handarbeit. Es kommt mehr auf Präzision als auf Speed an und jeder sucht sich aus dem Angebot das, was zu seinem Körper und zur Situation passt. Das können sogar zwei Angreifer gleichzeitig sein.

    Jens Misera ist ein höchst sympathischer Trainer, der seine Tricks aus der ganzen Welt zusammengetragen hat und aus Erfahrung spricht. Er weiß, worauf es letztlich ankommt, um heil aus einer Situation von Gewaltanwendung herauszukommen – zielpunktgenau. Nochmals DANKE für die wertvolle Erfahrung!

  26. Thomas Ahrens

    Ich habe gelernt, dass man Gewalt immer vermeiden soll, sofern dies möglich ist. Soziale von asozialer Gewalt zu unterscheiden; dass Weglaufen oder sich Ausrauben lassen immer die bessere Lösung ist. Man lernt, heikel werdende Situationen, die in sozialer Gewalt münden könnten, entspannter zu sehen um durch Deeskalation zu versuchen, sie zu vermeiden, selbst wenn man dadurch zwar das Gesicht, aber nicht seine Zähne verliert, was immer die bessere Wahl ist. Und sollte es doch zu einem Fall asozialer Gewalt kommen, hat Jens mir ein Hilfsmittel in die Hand gegeben, darauf zu reagieren, selbst wenn die Chance 50:50 ist. Vorher war sie quasi gleich 0. Man geht mit einem anderen Selbstwertgefühl durchs Leben und weiß seine Unversehrtheit zu schätzen. Danke Jens, danke Panda!

  27. Mathias S.

    Jens Misera hat sich eines schwierigen Themas angenommen. Die Selbstverteidigung des Durchschnittsmenschen gegen einen asozialen Angriff auf Leib und Leben. Alle gängigen Kurse schulen Abwehrtechniken durch Blocken, Ausweichen, Abstandhalten etc. und das ist es, was man gemeinhin als Mittel der Verteidigung landläufig akzeptiert. Jens führt uns anschaulich vor Augen, dass diese Art der Verteidigung nur verzögert, den Angreifer nicht beeindruckt und daher chancenlos ist.

    Das Ziel seiner Schulung, den Angreifer zur eigenen Lebensrettung selbst zu vernichten, ist also alternativlos. Es gilt, die Zielpunkte des angreifenden Körpers zu suchen und zu bekämpfen und zu zerstören. Das lernt man hier.

    Sein Unterricht ist achtsam, verantwortungsbewusst und dabei stringent. Alle Techniken werden anschaulich vermittelt und eingeübt. Nach zwei Tagen weiß man also, wie man auch einen vermeintlich übermächtigen Gegner in einer ausweglosen Notwehrsituation ausschalten kann, auch wenn er ein Messer oder Schlagwerkzeug dabei hat.

    Wer für eine solche Ausnahmesituation gewappnet sein will, für den ist der Kurs nur zu empfehlen. Auch Frauen, die sich gegen eine Vergewaltigung wehren wollen, lernen hier effektiv, die Bedrohung auszuschalten.

    Dabei kommt auch die rechtliche Aufklärung nicht zu kurz, dass das hier Erlernte nur in einer wirklichen Notwehrsituation angewandt werden darf, wenn alle (etwa möglichen) Deeskalationsmaßnahmen gescheitert sind.

    Danke an Jens Misera für diese lebenswichtige Schulung!

  28. Olaf Göttig

    „Ihr seid im Schussfeld eines Amokläufers? Lauft auf ihn zu!“

    Klingt komisch, ist aber so. Diese und ähnliche Weisheiten werden im zweitägigen Seminar „Zielpunkttraining“ vermittelt. Und nicht nur vermittelt. Als ehemaliger Personenschützer weiß Kursleiter Jens Misera wovon er spricht. Praxisnah, anschaulich und auf den Punkt. Der Begründer des Zielpunkttrainings erläutert anhand von anschaulichen Beispielen wie jeder und zwar wirklich jeder in Situationen von asozialer Gewalt reagieren kann und sollte. Vorausgesetzt man möchte überleben.

    Und das ist es auch worum es hier geht. Überleben. Nicht als Opfer – nicht als Täter. Das Zielpunkttraining ist ein Notfallplan für Ausnahmesituationen. In Theorie und Praxis.

    Wenn es darauf ankommt ist der menschliche Körper robuster als man denkt und zerbrechlicher als man glaubt. Voraussetzung: man weiß wie und was zu tun ist. Welche Punkte führen zum Ziel? Verwirren, Verletzen, Ausschalten. Ganz einfach. Keine Wertung. Hier geht es darum, wer am Ende noch steht. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich besuche das Seminar schon zum zweiten Mal. Warum? Ganz einfach. Hier bekommt jeder seinen individuellen Werkzeugkasten mit einfachen Tools die funktionieren, wenn man sie braucht. Und gutes Werkzeug kann man nie genug haben.

  29. Tobias Ofenbauer

    Die Erfahrung, die ich beim Zielpunkttraining gemacht habe, ist definitiv bewusstseinsverändernd. Die Einführung von Jens Misera in das Thema ist sehr überzeugend, auch wenn mir bei den Konsequenzen schon ein Gefühl der Irritation hoch gekommen ist, denn sie rüttelt am Gewalttabu. Man merkt aber sehr schnell, dass es nun mal zutreffend ist: In bestimmten Situationen ist es notwendig, die angelernten Hemmschwellen zu überwinden, damit man nicht selbst zum Opfer von Gewalt wird.

    Der Workshop ist sehr komprimiert und trotzdem führt einen Jens Misera sachlich, professionell und menschlich sehr angenehm durch die einzelnen Lernschritte. Mich hat sehr angesprochen, dass die Techniken und Grundregeln sehr einfach und doch sehr effektiv sind. Dabei steht nicht so sehr die ewig zu trainierende Technik im Vordergrund, sondern die Handlungsfähigkeit, das Bewusstsein, was man alles kann.

    Mir hat das im Alltag sehr geholfen. Ich kann gefährliche oder scheinbar gefährliche Situationen viel besser einschätzen und unterscheiden. Somit kann mit diesen Situationen viel kontrollierter umgehen und das gibt Selbstsicherheit. Konkret heißt das: Wenn ich z.B. körperliche Auseinandersetzungen wahrnehme, macht mich das nicht panisch und schockstarr, sondern ich weiß, was ich zu tun habe. Ich bin alert. Ich schaue mich um, schätze die Situation ein und verhalte mich entsprechend. Ich suche also kontrolliert das Weite oder bereite mich innerlich aufs Täter sein vor (was zum Glück noch nie notwendig war).

  30. Detlef Fischer

    Jens Misera und seine Trainingsmethode zur Verteidigung im Ernstfall sind unglaublich stark und unglaublich effektiv. Ich habe in jungen Jahren über Jahre hinweg Kampfport trainiert und dachte immer, ich sei gut gewappnet gegenüber gewaltausübenden Menschen, bis ich an dem Zielpunkttraining teilnahm. Jens hat mir mit seiner einzigartigen Trainingsmethode deutlich gemacht und gezeigt, dass Selbstschutz im Ernstfall komplett anders auszusehen hat, als Zweikampf im traditionellem Sinne und auch von mir mittlerweile untrainierten, älter werdenden Mann umzusetzen ist. Dafür bin ich ihm total dankbar. Dank seinem Training würde ich in einem Ernstfall, der hoffentlich nicht eintreten wird, höchstwahrscheinlich NICHT zum Opfer werden. Ich bin absolut begeistert und werde diese Trainingsmethode weiterhin ausüben um höchstmögliche Sicherheit für einen Ernstfall zu erlangen. Ich kann jeder Frau und jedem Mann, welche sich im Notfall wehren können wollen, nur empfehlen teilzunehmen und dran zu bleiben.

  31. Peter E.

    Dieses Seminar ist Zeit- und Geldverschwendung – HOFFENTLICH!

    Denn HOFFENTLICH gerät man nie in Situationen, in denen man das Gelernte anwenden muss. Man erlernt, durch gezielte Krafteinwirkung Teile eines gegnerischen Körpers zu zerstören und dadurch die eigene Überlebenswahrscheinlichkeit von 0 auf 50% oder mehr zu erhöhen. Ich bin als Langstreckenpilot häufig in Ländern mit hoher Kriminalitätsrate unterwegs und bin froh, durch dieses Seminar in alternativlosen Gewaltsituationen noch eine letzte Handlungsoption zur Verfügung zu haben.

  32. Benjamin

    Ich habe zu danken! Das vergangene Wochenende hat bei mir etwas in Gang gesetzt, dass auch noch länger nachwirkt. Meine Sichtweise auf Gewalt ist jetzt eine andere. Mir ist bewusst, welches Glück ich in der Vergangenheit hatte, noch keiner asozialen Gewalt und ihrer eigenen physikalischen Gesetze begegnet zu sein. Ich hätte keine Chance gehabt, mein Leben wäre ein anderes oder schon vorbei.

    Die Perspektive in einem geschützten Rahmen so wechseln zu können, zum Objekt nackter Gewalt zu werden, oder zum bewaffneten Subjekt mit Vernichtungswillen – ändert alles! Wie ein Psychopath das Gegenüber als Ding kalt und emotionslos zu analysieren und dabei sein einziges Ziel – den Sieg und die Zerstörung des Gegners – kompromisslos zu verfolgen und zu erreichen.

    Verbunden mit den ruhigen, langsamen, mechanischen Ausführungen zu den Schwachstellen des menschlichen Körpers mit den jeweiligen zu erwartenden, simulierten Reflexen und Verletzungen. Dadurch bin ich auch jetzt noch in der Lage das Gelernte immer wieder, wie ein Skifahrer vorm entscheidenden Rennen, jeden folgenden Schritt nachzuvollziehen und abzurufen. Dies brennt sich direkt ins Körpergedächtnis und Reptilienhirn, die zwei Instanzen, die mir in einer absoluten Stresssituation nur noch zur Verfügung stehen und auf die ich mein Leben setze.

    Diese Auseinandersetzung mit den menschlichen Abgründen in ihrer puren Form der Gewalt hat meine Einstellung gefestigt, jeder vermeidbaren sozialen Situation die eskalieren kann aus dem Weg zu gehen, keinem falschen Stolz oder beleidigtem Ego nachzugeben und den Rückzug anzutreten – notfalls die Füße in die Hand zu nehmen und zu rennen. Aber falls dies einmal, und dieser Tag möge niemals kommen, nicht mehr geht, bin ich ab jetzt nicht mehr unvorbereitet und ich habe einen Plan. Eine reelle 50:50 Chance auf der Straße nicht „unterzugehen“ – ich weiß jetzt wie man schwimmt!

    Dieses schmutzige Thema asoziale Gewalt, dass tabuisiert und verleugnet wird, bis zur nächsten kurzen Randnotiz in einer Boulevardzeitung. Diesen ganzen Dreck so professionell auf das Grundlegendste herunterzubrechen und didaktisch so klug aufgebaut zu vermitteln ist ein großer Verdienst. Was ich euch noch besonders hoch anrechne, ist der Umstand, dass, obwohl wir eine sehr kleine Gruppe waren, ihr trotzdem hochmotiviert wart und wir uns an diesen zwei Tagen wirklich ein Fundament erarbeitet haben.

    Ich bin sehr froh dieses Seminar besucht zu haben und werde meine erworbenen Fähigkeiten sicher im freien Training weiterhin schärfen. Meine Empfehlung.

  33. Robert

    Ich habe vor einem Dreivierteljahr an Jens’ Seminar teilgenommen und war damals schon sehr überzeugt von seiner Methode und überrascht, wie sehr ich die Techniken (oder mit Jens’ Worten „die Prinzipien“) am Ende des Wochenendes verinnerlicht hatte und wie selbstverständlich ich am Schluss durch das freie Training (oder besser: durch meine Trainingspartner) ging. Eine gute Portion Skepsis, ob das alles längerfristig hängenbleiben würde, blieb aber doch. Jetzt war ich vor Kurzem zum ersten Mal am Sonntagabend beim freien Training und bin jetzt noch begeisterter und überzeugter vom Zielpunkttraining.

    Mich hat das Thema zwar nach dem Seminar weiter beschäftigt, aber praktisch habe ich über ein halbes Jahr nicht geübt. So kam ich dann auch zum freien Training mit dem Gefühl, mich an so vieles nicht mehr erinnern zu können. Weit gefehlt. Jens ging mit uns zu Beginn nochmal ein paar Minuten lang die wichtigsten Zielpunkte und Verletzungen durch und dann ging gleich das freie Training los, so wie wir es am Ende des Seminars gemacht hatten. Als es losging, war das alles dann auf einmal wieder da und ich spulte mein Programm genauso selbstverständlich ab, wie damals im Seminar, das hätte ich nie gedacht.

    Der Sonntag Abend ist nicht gerade der attraktivste Trainingstermin für mich, aber ich hätte ihn nicht besser investieren können. Ich bin so froh, nicht nur das Wochenendseminar besucht zu haben, sondern jetzt auch das freie Training. Es hat mir nochmal viel mehr Sicherheit gegeben, dass ich das alles wirklich zur Verfügung habe, wenn ich es denn mal brauchen sollte und ich kann jedem nur empfehlen, auch diese Möglichkeit wahrzunehmen. Vielen Dank, Jens!

  34. Fred F.

    Mit der Definition von „asozialer Gewalt“ hast Jens in zwei Worten ausgedrückt, worum es sich in seinem Seminar dreht. Speziell in unserer Gesellschaft ist das ausüben von Gewalt verpönt. Asoziale Gewalt ist den meisten gar fremd.

    Die Rollen sind klar verteilt, das Opfer ist bemitleidenswert, der Gewinner ist der Bösewicht. Jens macht schon zu Beginn seines Lehrgangs klar, dass es unerlässlich ist wie ein Gewinner zu handeln um ein solcher werden zu können.

    Aktive Gewalt auszuüben ist der Schlüssel zur erfolgreichen Verteidigung des eigenen Lebens und der Gesundheit gegen asoziale Gewalt. Der Grundgedanke des Zielpunkttrainings ist, füge dem Gegenüber effektiv und in letzter Konsequenz endgültigen Schaden zu, bevor du selbst Schaden nimmst.

    Jens ist ein äußerst verantwortungsbewusster Trainer und weißt mehrfach auf die rechtliche Komponente hin, dass Erlernte anzuwenden.

  35. Anne

    Diese Form des Training habe ich gesucht und bei Jens gefunden. Es ist auf den Punkt, klar und hocheffizient. Man lernt, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und was das Wichtigste ist, man kann sich vorher mit der Thematik auseinander setzen und mental darauf einstellen. Absolut empfehlenswert!

  36. Peter Kapitzke, Leipzig

    Vor dem Hintergrund der Wahrnehmung von Gewalt in den Medien und der Wirklichkeit muss differenziert werden. Wissenschaftlich wird Gewalt auf den Gebieten der Psychologie und Soziologie hauptsächlich abgehandelt, die Wirkungen auf den menschlichen Körper hauptsächlich anatomiebezogen medizinisch jedoch auch zunehmen mit Erkenntnissen der Biomechanik. Jens Misera informiert sachlich und kompetent über asoziale Gewalt, was das genau ist kann man in diesem YouTube-Video sehen: QKEwAyp7mms

    Es gibt Wissenschaft und es gibt Evidenz. Wissenschaft bleibt theoretisch und spekulativ; mit ihr lassen sich Modelle konstruieren, die Erklärungsansätze für die Wirklichkeit bestimmter Methoden liefern. Davon profitieren auch die Inhalte des Zielpunkttrainings, denn die physikalischen Grundlagen über die Schwachpunkte (Zielpunkte) am Körper werden durch Theorien begründet, bis diese durch bessere Erklärungsmodelle ersetzt werden. Das in der Übungspraxis entstandene Erfahrungswissen von Jens Misera bleibt jedoch unverändert. Aus diesem Grunde ist das praxisbezogene Zielpunkttraining der Wissenschaft immer voraus.

    Wenn jedoch Wissenschaft die einzige Informationsquelle über die unbekannte Praxis einer für den mit asozialer Gewalt bedrohten Person ist, bleiben die dort enthaltenen Informationen spekulativ, inkonsistent und fragmentiert. Daher sollte auf diesem Wege nicht zu viel erwartet werden, wenn es darum geht, praktisches Handeln zu erlernen und deshalb hatte ich mich für das Seminar Zielpunkttraining in Leipzig angemeldet.

    Wer optimal Trainingspläne für Menschen erstellen möchte, die noch nie in ihrem Leben mit brutaler asozialer Gewalt konfrontiert waren, kann eine Menge Bücher darüber lesen oder in YouTube kleine Filmchen ansehen. In diesen Medien kann nicht alles wiedergegeben werden, was der erfahrene Trainer Jens Misera weiß, da das Gefühl für die richtige Zusammenstellung der Trainingsinhalte und das Timing bei den Übungen eben nicht verbalisierbar sind und nur durch Erfahrung erworben werden können. Klassisch wird „Selbstverteidigung“ gelehrt und diese Übungen als pädagogische Prozesse verstanden. Im Zielpunkttraining geht es um einfache (und dennoch kreative) Bewegungsabläufe und Problemlösungen und um situativ zielführende Entscheidungen. Daher wird der Trainingsprozess von einem erfahrenen Praktiker, wie Jens Misera, auch als Handwerk verstanden, wo die Anwesenheit von Wissenschaft nicht notwendig ist. Der holländische Spitzentrainer Henk Kraaijenhof bemerkte in diesem Zusammenhang, dass Michael Jackson auch kein Bewegungswissenschaftler zurate gezogen hat, um seinen Tanzstil zu entwickeln, Van Gogh keinen Chemiker benötigte, um die Pigmentierung seiner Farben herzustellen oder einige der weltbesten Musiker nicht einmal Noten lesen können.

    Bei der Konfrontation mit asozialer Gewalt ist es daher notwendig, lediglich einige wenige Körperstellen zu treffen und damit die Auseinandersetzung zu beenden, respektive das eigene Risiko einer Verletzung zu minimieren. Das Zielpunkttraining ist dafür bestens geeignet, berücksichtigt es besonders die Grundeigenschaften der Bio-Psycho-Sozialen Einheit im Konfliktfall.

    Das Ziel dieses Angebotes von Jens Misera ist, in der geringen zur Verfügung stehenden Zeit, möglichst effektive Techniken sicher einzuüben. Speziell in Situationen mit asozialer Gewalt ist es nicht möglich, sich gegen jeden Angriff vorzubereiten, deshalb können wenige Techniken gegen die meisten Angriffe sinnvoll eingesetzt werden; ich denke dabei an das Paretoprinzip. Es ist benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, und besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Mathematisch beschreibt die Pareto-Verteilung das statistische Phänomen, dass eine kleine Anzahl von hohen Werten einer Wertemenge mehr zu deren Gesamtwert beiträgt als die hohe Anzahl der kleinen Werte dieser Menge.

    Zitat:
    Nichts bedarf dringend der Verbesserung, als die Angewohnheit anderer Leute. (Mark Twain)

    Beim Zielpunkttraining geht es um das Können weniger wirkungsvoller Techniken. Dabei sieht sich Jens Misera als Trainer und eben nicht als Animateur. Das bedeutet, er orientiert sich an Zielen, zu denen er die Teilnehmer führt. Spaß und Motivation sind zwar ebenfalls im Zielpunkttraining enthalten, jedoch sind die beiden Tage mit je acht Stunden in der Judohalle körperlich fordernd. Besonders Männer vermeiden im Training den Angriff auf den Genitalbereich. Diese Hemmung wird während des Zielpunkttrainings mit einem genialen Trick wirklichkeitsnah abgebaut.

    Als Teilnehmer am Zielpunkttraining in Leipzig-Holzhausen darf ich die bestens ausgerüstete Judohalle mit sehr guten sanitären Einrichtungen empfehlen. Das Training fördert, die Bewegungen grob einzuüben und konzentriert den zu treffenden ZIELPUNKT am Körper exakt zu treffen. Zum Schluss meiner Bewertung des Zielpunkttrainings beantworte ich diese Fragen.

    Ist das, was Jens Misera unterrichtet, so richtig?
    Ja, es entspricht der Realität brutaler asozialer Gewalt.

    Ist das im Zielpunkttraining geübte real?
    Ja, es befähigt zur Selbstbehauptung in Gewalt-Situationen, die brutal und asozial sind.

    Kann ich mich wirklich selbst behaupten?
    Das bleibt offen, ex nunc bin ich vorbereitet.

  37. Werner & Ruth Oberbach (76 und 68 Jahre)

    Die erste und oft wiederholte Empfehlung unseres Trainers Jens Misera: Aggressive Situationen vermeiden oder per Kommunikation entspannen. Wenn nötig, sogar den „niederen Weg“ gehen.

    Bei asozialer Aggression gibt es nur eine Chance: Selbst als Subjekt Zielpunkte des Objekts anzugreifen. Wenn ich nicht als Subjekt aktiv handle, liefere ich mich gelähmt, in Angst dem Aggressor aus.

    Wir haben Jens Misera als besonderen Trainer erlebt, immer in Ruhe, alles erklärend, stets beobachtend und positiv korrigierend. Dadurch waren die zwei sehr intensiven Tage erfolgreich. Wir wissen, wie wir in aggressiven Situationen handeln können. Die Lähmung ist aufgelöst. Wir haben den nächsten Auffrischungskurs nach 6 Monaten gebucht.

  38. Werner Strittmatter

    Ich wollte schon lange an einem Selbstverteidigungskurs teilnehmen und habe mich daher auf die Suche nach dem richtigen Angebot gemacht. Als ich das Zielpunkttraining fand, war ich zunächst skeptisch, da es ja nur zwei Tage sind. Dennoch habe ich mich dafür entschieden, da mich die Angaben auf der Homepage überzeugten. Nach dem Wochenende kann ich nun sagen, dass ich es in keinster Weise bereue, teilgenommen zu haben. Im Gegenteil. Was man in der kurzen Zeit lernt ist unglaublich. Es wird keine Zeit mit unnötigen Abwehrtechniken verschwendet, sondern gezielt auf Angriff der wichtigsten Körperstellen trainiert, um seinen Angreifer außer Gefecht zu setzen. Wer also einen Kurs sucht, in dem er das nötige Know-How lernt, um das eigene Leben und das seiner Liebsten zu schützen, sollte sich auf jeden Fall für das Zielpunkttraining anmelden.

  39. Dr. Christian Saueressig

    Jens ist ein hoch professioneller, äußerst kompetenter und sympathischer Lehrer. Er vermittelt sowohl die Theorie als auch die Praxis seines Zielpunkttrainings klar und verständlich und schafft eine gute, konzentrierte Lernatmosphäre. Überzeugend ist insbesondere auch der hohe Anteil an praktischen Übungen. Ein sehr gelungenes Format, das ich jedem, der sich ernsthaft mit Selbstschutz auseinandersetzen möchte, nur wärmstens empfehlen kann.

  40. Alexander Stingel

    Das Seminar hat meine Erwartungen übertroffen. Ich habe eine effektive Methode erlernt, mich in Gefahrensituationen durch einen effektiven Angriff zu verteidigen. Und es war erstaunlich, wie leicht dies zu erlernen ist. Durch häufiges Wiederholen während des Wochenendes ist es am Ende gut eingeprägt. Und Jens und sein Assistent Leo sind mega sympathisch und helfen mit konstruktiven Feedbacks und viel Geduld, so dass jeder Teilnehmer ein gutes Gefühl dabei und Spaß am Lernen hat. Fazit: Es war nicht nur sehr lehrreich sondern hat echt Spaß gemacht.

  41. Bettina, Elias, Georg, Helmut, Marc, Marlon, Robin und Simone

    Die meisten Konfliktsituationen lassen sich durch irgendeine Form von sozial antrainierter Kommunikation lösen. Aber wie begegnet man einem Angreifer, der sich außerhalb des sozialen Rahmens bewegt? Der nicht einschüchtern oder drohen möchte, sondern dessen alleiniges Ziel es ist, möglichst effektiv zu verletzen? Auf diese Frage liefern die meisten Erklärungsversuche über Gewalt oft nur unzureichende Antworten.

    Das liege daran, dass Gewalt hauptsächlich aus Sicht der Opfer untersucht werde, meint Jens Misera. Um aber zu verstehen, wie die sogenannte asoziale Gewalt solcher Angreifer funktioniert, müsse man eben die Täter studieren. Jens‘ „Zielpunkt“-Trainingsmethode ist folgerichtig streng genommen keine Selbstverteidigung; in einer kleinen Gruppe von acht Personen durften wir an zwei intensiven Trainingstagen erleben, dass gegen Ausübende asozialer Gewalt eine „Flucht nach vorne“ meist die einzig realistische Überlebenschance darstellt. Jens‘ Seminar bietet die perfekte Kombination aus Theorie, praktischem Training und mentaler Vorbereitung. Wir haben zwei intensive Trainingstage mit Jens und seinem Co-Trainer Leo verbracht und sind nachhaltig beeindruckt von der effizienten Art des Selbstschutzes. Statur, Alter und Geschlecht spielen im Seminar nur eine Nebenrolle, da die erlernten Techniken einen Spielraum für individuelle Stärken und Schwächen lassen. Wir lernten, wie wichtig Entschlossenheit und die Bereitschaft, sich vom Verteidiger zum aktiven Angreifer zu wandeln, sind, und dass es gerade diese Bereitschaft ist, die oft über Leben und Tod entscheidet.

    Jens betont dabei stets, dass es in fast allen Fällen ratsam ist, deeskalierend zu agieren und jeglicher Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Es geht ausschließlich um die seltenen, aber sehr realen Fälle asozialer Gewalt. Nach zwei Trainingstagen mit vielen praktischen Übungseinheiten wissen wir nun, wo wir hinlangen müssen, damit es richtig weh tut – und wo massive Verletzungen den Täter zur Aufgabe zwingen. In der Hoffnung, niemals mit einem solchen Ernstfall konfrontiert zu sein, haben wir mit diesem Wissen ausgestattet nun zumindest eine realistische Chance einen eventuellen Angriff zu überstehen.

    Vielen Dank an dich, Jens, und deinen Co-Trainer Leo.

  42. Jürgen Reimer

    Sie gehen der Gewalt grundsätzlich aus dem Weg, wissen aber, dass es in unserer Gesellschaft Menschen gibt, die kein Problem damit haben, andere Menschen schwer zu verletzen oder gar zu töten? Und Sie verfügen über keinerlei Mittel, dieser Gewalt wirksam zu begegnen? Dann empfehle ich Ihnen das Zielpunkttraining von Jens Misera. Ich selbst habe im November 2019 in Berlin an einem Selbstschutzseminar teilgenommen und wurde überzeugt. Jens Misera trainiert auf eine sehr ruhige und professionelle Art wirksame Methoden, einen Angreifer nicht nur abzuwehren, sondern auch außer Gefecht zu setzen, und zwar grundsätzlich anwendbar für jeden Mann und – sehr wichtig – jede Frau.

  43. Dr. Johann Vollath

    Das Zielpunkttraining ist ein effizientes Mittel, um für den nicht wünschbaren Fall gerüstet zu sein. Die Trainer arbeiten sachlich und pragmatisch ohne jede Guru-Attitude. Der Kurs ist jeden Cent wert.

  44. Stefan S.

    Praxisorientierte Lösungen ohne unnötigen Schnörkel – mehr Selbstschutz braucht man nicht.

  45. Rüdiger Theobald

    Der beste Trainingskurs den ich jemals belegt habe. Tolles Trainingsumfeld (saubere Umkleidekabinen und sanitäre Anlagen), kultivierte Teilnehmer und ein Trainer und Trainerassistent (Leo) mit hoher Sozialkompetenz. Der Kurs war gut strukturiert und ich habe einen „Werkzeugkasten“, für Situation mit asozialer Gewalt erhalten. Jederzeit sehr empfehlenswert und besonders wertvoll. Ich werde diesen Trainingskurs meinem Patenkind schenken.

  46. Alexander Hemzal

    Ich habe am Zielpunkttraining in Frankfurt teilgenommen und bin sehr beeindruckt. Das Training ist sehr professionell aufgebaut, alle Inhalte wurden betont sachlich vermittelt, das Gelernte ist effizient und anwendbar. Insbesondere hat mir imponiert, dass die Wirkungen und Konsequenzen angewendeter Techniken ungeschminkt dargelegt wurden. Jedem Teilnehmer ist somit klar, welche Verantwortung er in einer Notsituation trägt. Beeindruckend war auch der Teilnehmerkreis. Hier bewahrheitete sich kein voreiliges Klischee, sondern bei jedem Einzelnen handelte es sich um eine gestandene Persönlichkeit. Offenbar adressiert das Zielpunkt Training den richtigen Personenkreis.
    Ich werde auf jeden Fall weiter am Ball bleiben und weitere Trainings besuchen. Mein persönlicher Dank und meine Hochachtung an den Trainer und seinen Assistenten.

  47. Markus

    Ganz klar kann ich dieses Seminar empfehlen, da es einen ganz anderen Blickwinkel auf sogenannte asoziale Gewalt wirft und was ihr zu erwidern ist, falls es kein Entkommen gibt. Jens und Leo haben sich als Trainer super ergänzt und die Teilnehmer immer wieder beim Training in die richtige Richtung geführt. Danke euch!

  48. Dr. Wolfgang Tremel

    Ich wurde auf das Zielpunkttraining durch einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen aufmerksam und habe mich daraufhin für einen Kurs am 23./24. Nov. 2019 in Frankfurt angemeldet. Der sehr professionell organisierte Kurs hat meine Erwartungen weit übertroffen!

    Zunächst wurde uns in einigen beeindruckenden Videos die Ausübung von Gewalt in der Realität verdeutlich. Klassische Selbstverteidigung ist gegen Aktionen dieser Art wirkungslos. Das Ziel des Kurses ist daher, Techniken zu erlernen, die Angreifer schnell und zuverlässig außer Gefecht setzen können, wenn Kommunikation oder Flucht nicht mehr möglich sind. Die anatomischen Grundlagen der Techniken wurden kurz erläutert, vor allem die Wirkungen und Konsequenzen in ihrer vollen Tragweite dargelegt. Anschließend wurden die Techniken geübt, zunächst jede für sich, danach alle in beliebiger Kombination. Das Gelernte war unmittelbar anwendbar: keine Schnörkel, reine Effizienz!

    Der Kurs ist uneingeschränkt empfehlenswert und zieht auch das „richtige“ Publikum an. Nicht – wie befürchtet – jugendliche Rüpel, sondern ausnahmslos umgängliche und gestandene Persönlichkeiten. Die Atmosphäre war sehr angenehm: konzentriert während der Übungen, entspannt und gelöst in den Pausen. Jens ist ein sehr professioneller, pragmatischer und sympathischer Lehrer und auch Leo, sein Assistent war überaus kompetent, hilfreich und freundlich. Ich habe an dem Wochenende viel gelernt, und der Kurs ist jede investierte Minute wert. Ich hoffe zwar, dass ich das Erlernte nie einsetzen muss. Ich bin mir aber sicher, dass ich im Ernstfall nicht zum Opfer würde. Ich werde auf jeden Fall eine Auffrischung machen.

    Großes Kompliment und herzlichen Dank an Jens und Leo von meiner Seite! Fünf Sterne ohne Abstriche!

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