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Jens Misera
Gründer & Inhaber
Telefon:  +43 1 9416088
presse@zielpunkttraining.com

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Aktuelle Artikel sind im Blog verfügbar.

Termine Zielpunkttraining

Berlin:
29./30. September 2018
9./10. März 2019
Körtestraße 10, 10967 Berlin-Kreuzberg

Hamburg:
2./3. Juni 2018
27./28. Oktober 2018
23./24. Februar 2019
Notkestraße 23, 22607 Hamburg

Köln:
6./7. Oktober 2018
23./24. März 2019
Osterather Straße 7, 50739 Köln-Nippes

München:
15./16. September 2018
10./11. November 2018
Feldmochinger Straße 42, 80993 München

Wien:
9./10. Juni 2018
8./9. September 2018
24./25. November 2018
16./17. Februar 2019
Döblinger Gürtel 8, 1190 Wien

Jeweils Samstag und Sonntag 9 bis 18 Uhr
Informationen und Anmeldung unter
www.zielpunkttraining.com

Selbstschutz gegen asoziale Gewalt

Sicherheitsexperte Jens Misera bietet neues Zielpunkttraining für Extremsituationen in Deutschland und Österreich an

Als sozial agierender Mensch Gewalt bewusst trainieren – ist das ethisch vertretbar? Jens Misera beantwortet diese Frage mit einem Ja. Mit einem Ja in Bezug auf sexuelle Gewalt, zunehmende Radikalisierung sowie gehäufte Terrorakte inmitten der Zivilgesellschaft. Und: Unter der Voraussetzung, dass das Erlernte ausschließlich für Situationen extremer Gewalt, in denen keinerlei Kommunikation mehr möglich ist und das Gegenüber nur noch zerstörerisch agiert, gedacht ist. Der Sicherheitsexperte mit internationaler Erfahrung in verschiedenen europäischen Ländern und Israel bietet sein Zielpunkttraining in Berlin, Hamburg, Köln, München und Wien an. „Ich lehre keine Techniken. Diese müssen lange trainiert werden und sind zudem nur in spezifischen Situationen anwendbar, sondern allgemeine anatomische und physikalische Gesetzmäßigkeiten.“

Nachsatz: „Glücklicherweise ist es in unseren Breiten vergleichsweise noch immer unwahrscheinlich, dass man jemals in eine extreme Gewaltsituation kommt. Aber auch wenn man es nie brauchen sollte, führt das Wissen darum, wie man dann agiert, zu weniger Angst im Alltag.“

Zerstörerische Kraft

In Kleingruppen unterrichtet Jens Misera Erwachsene ab 18 Jahren in den anatomischen Besonderheiten einzelner körperlicher Zielpunkte (besonders verletzliche Stellen) und übt mit ihnen, wie diese Zielpunkte unter Anwendung des eigenen Körpers beim Gegner zerstört werden können. „Wer Gewaltverbrecher analysiert, sieht schnell, warum diese meist siegreich sind. Und dass, obwohl sie im Regelfall untrainiert und oft auch weder größer noch stärker als ihre Opfer sind. Sie sind einfach mit Gewalt vertraut und üben diese bedingungslos und daher unübertroffen effektiv aus. Menschen, denen es nie in den Sinn kommen würde, einen anderen Menschen zu verletzten oder gar zu zerstören, stehen solchen Situationen hilflos gegenüber, sie begeben sich automatisch in die Opferrolle, versuchen, sich zu verteidigen. Sie müssen aber Täter werden. Sozialkompetenz ist außer Kraft gesetzt, wenn der Angreifer entschieden hat, dass statt sozialer nur noch physikalische Regeln gelten.“

Keine Kommunikation

Während der praktischen Übungen findet keine Kommunikation statt – dazu zählen auch Lächeln, Zuzwinkern, einander Aufhelfen. „Wir trainieren für Situationen, in denen Kommunikation versagt hat, in denen keine soziale Interaktion mehr stattfindet, sondern nur noch Gewalt. In Konfliktsituationen, bei Raufereien oder auf eine überfallsartige Geldforderung kann ich in der Regel reagieren, indem ich besänftige, mich zurückziehe oder das Gewünschte hergebe. Das sind soziale Situationen, in denen entsprechende Lösungsansätze angebracht und erfolgversprechend sind. Blinde Zerstörungswut lässt sich durch soziale Interaktion nicht aufhalten.“

In Zeitlupe

Die Übungen laufen zudem in Zeitlupentempo ab. Derart erkennen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fehler sofort und korrigieren sie, statt sich fehlerhaftes Verhalten anzueignen. So ist Vorsorge getroffen, dass im Ernstfall, wenn alles schnell abläuft und daher unvermeidbar Fehler passieren, dennoch ein effektives Ergebnis zustande kommt.

Reaktionen modellieren

Die Aufgabe des Trainingspartners besteht nicht darin, Angriffe zu simulieren, sondern Reaktionen – zu erwartende Reflexe auf spezifische Verletzungen – modellhaft zu zeigen. So prägt sich die oder der aktiv Trainierende zu den eigenen Bewegungsabläufen auch das Ergebnis ein, welches die jeweils eigene Aktion bewirkt. Im Extremfall ist so die Reaktion bereits vertraut und sogar vorhersehbar, das Erschrecken über die eigene zerstörerische Effektivität gemindert. Zusätzlich ist unmittelbar erkennbar, ob die eigene Aktion funktioniert hat. Im Training ist durch die verminderte Geschwindigkeit Verletzungsgefahr nahezu auszuschließen.

Ausführlicher Theorie-Teil

Den praktischen Übungen vorangestellt ist ein ausführlicher Theorie-Teil. Fragen wie „Was ist Gewalt und wie unterscheidet sie sich von sozialer Aggression?“, „Wie kann sinnvoller Selbstschutz aussehen?“ beziehungsweise „Wie ist die Rechtslage bezüglich Notwehr?“ werden ausführlich thematisiert und diskutiert.

Kein Wohlfühlprogramm

Spektakuläre Trainingskämpfe bleiben bei dieser Art von Training aus. „Dieses Training ist kein Wohlfühlprogramm. Das übliche Selbstverteidigungstraining ist ein sozialer Event. Man trifft sich jede Woche, es macht Spaß, es hält oder macht fit. Mein Training ist für sozial kompetente Menschen unangenehm, es macht keinen Spaß und eignet sich nicht für Smalltalk. Wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber tatsächlich einmal in eine Extremsituation geraten, in der sonst nichts hilft, dann sind sie gerüstet“, ist Jens Misera überzeugt.

Erhöhte Sensibilität

„Gewalt zu kennen und zu können heißt freilich nicht, sie zu mögen und gutzuheißen“, gibt Jens Misera zu bedenken. Und: „Kein Training der Welt kann uns widerstandsfähiger gegen Gewalteinwirkung machen. Jeder, der von Selbstverteidigung spricht, ohne sich dessen bewusst zu sein, gibt sich einer gefährlichen Illusion hin. Das Erkennen der Zerbrechlichkeit eines menschlichen Körpers in meinen Seminaren führt daher ganz automatisch und gewissermaßen nebenbei zur Erkenntnis: Jede körperliche Auseinandersetzung ist ernsthaft und mit hohem Risiko verbunden. Die Moral aus der Geschichte: auch im täglichen Leben alles zu tun, um Gewalt zu vermeiden.“

Informationen und Anmeldung unter
www.zielpunkttraining.com

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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber
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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber (rechts), mit Seminarteilnehmer
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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber (links), mit Seminarteilnehmerinnen
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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber (2. v. l.), mit Seminarteilnehmerinnen
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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber (2. v. l.), mit Seminarteilnehmerinnen
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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber (rechts), mit Seminarteilnehmern
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Bild: Seminarteilnehmer beim Training
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Bild: Seminarteilnehmer beim Training
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Bild: Seminarteilnehmer beim Training
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Bild: Jens Misera, Gründer & Inhaber (links), mit Seminarteilnehmern
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Bild: Seminarteilnehmer beim Training
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Bild: Seminarteilnehmer beim Training
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